Mähroboter Test 2015/2016 ᐅ Testsieger im Vergleich

Platz 1: Gardena Mähroboter R 70 Li

Gardena_R_70_LiDieser Mähroboter vom bekannten Hersteller Gardena überzeugt durch eine solide Arbeitweise, hohe Eigenständigkeit und einer guten Qualität. Der R 70 Li mäht dabei mit einer angenehmen Lautstärke und lädt sich bei Entladung des Akkus selbstständig wieder auf. Mit diesem Mähroboter wird nicht nur viel Arbeit übernommen, sondern der Rasen wird durch die regelmäßige und häufige Mähweise bestens gepflegt. Wie der Gardena Mähroboter im Test überzeugt hat, kann im Testbericht nachgelesen werden.

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Platz 2: Bosch Mähroboter HomeSeries Indego 1000 Connect

Bosch_HomeSeries_Indego_MaehroboterAuch der Hersteller Bosch bietet mit dem Indego 1000 Connect einen guten Mähroboter an. Dieser schafft noch größere Flächen und lässt sich sogar per App steuern. Eine Steigung von bis zu 35° meistert der Indego 1000 Connect ohne Probleme. Welche Vor- und Nachteile der Mähroboter von Bosch hat und was es noch zu beachten gibt, steht im ausführlichen Testbericht.

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Platz 3: Wiper ECO Robot Blitz 2.0 Mähroboter

Wiper_ECO_Robot_Blitz_2Der Mähroboter von Wiper ist eine gute Alternative für Personen mit einem etwas kleineren Garten. Denn der ECO Robot Blitz 2.0 lädt sich nach dem der Akku leer ist nicht von selbst auf, so dass bei einer großen Fläche öfter wieder nachgeladen werden muss. Dafür ist die Installation sehr einfach und es muss kein Begrenzungsdraht verlegt werden. Wie der Wiper Mähroboter ansonsten im Test abschneidet, ist hier beschrieben:

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Roboter gehören heute längst zum Alltag, sie saugen Staub, reinigen den Pool und mähen natürlich auch den Rasen. Dies kann sehr viel Arbeit abnehmen, da ab dem zeitigen Früh­jahr im Garten viel zu tun ist. Neben neue Pflanzen setzen und Büsche Beschneidungen, dem Harken und Wässern muss der Rasen gepflegt werden, der nur bei gutem und regel­mäßigem Schnitt gleichmäßig und dicht wächst.

So schön ein Garten auch ist: Rasenmähen kann etwas eintönig sein. Diese Arbeit nehmen Rasenmäher-Roboter jedem gerne ab und wir haben einen Test der Mähroboter durchgeführt.

Was leisten die Mähroboter im Test?

Mit Stand des Winters 2015/2016 lässt sich feststellen: Das Roboter-Mähen klappt wirk­lich, jedoch nicht durchweg mit allen Modellen. Gerade sehr preiswerte Geräte mähen unter Umständen die Blumenbeete nieder, verheddern sich oder bleiben unver­mittelt stehen. Doch das Konzept ist schon einmal sehr überzeugend, denn moderne Mähroboter sind auf Autonomie programmiert.

Schließlich sollen sie tagsüber ihre Arbeit verrichten, wenn der Besitzer und alle Nachbarn arbeiten sind. Das schaffen sie prinzipiell auch, sie mähen, bis der Akku alle ist. Dann fahren sie selbst­ständig zur Lade­station und mähen nach dem Aufladen weiter. Damit das alles so wundervoll klappt, ist etwas Vorbereitung nötig. An den Rasenrändern ist ein Begrenzungs­kabel zu verlegen, an dessen elektrischem Feld sich der Roboter orientiert.

In dem durch das Begrenzungskabel einge­grenzten Terrain helfen ihm Sensoren, die Grenzen zu erkennen. Mechanische Hindernisse auf seinem Weg erkennt er wie ein Staubsaugerroboter mit Berührungssensoren, nach leichtem Anstupsen ändert er die Richtung. Wer den richtigen Mähroboter entsprechend seiner Rasengröße kauft, kann damit rechnen, dass dieser den Rasen nach einigen Tagen komplett gemäht hat – mithin im selben Rhythmus, den auch Hobbygärtner wählen (etwa zweimal wöchentlich).

Mähroboter Kauf: Worauf ist zu achten?

Die elektrisch betriebenen Mähroboter hängen stark von ihrem Akku ab. Lithium-Ionen-Akkus gelten heute als Standard, inzwischen gibt es auch Solar-Hybrid-Modelle. Diese müssen bei gutem Wetter viel seltener an die Ladestation. Was allerdings auch seinen Preis hat. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Geräuschentwicklung. Ein Lärmpegel unter 70 dB(A) gilt als gut, über 75 dB(A) empfinden auch die Nachbarn den Mähroboter als laut.

Weitere wichtige Punkte sind:

  • Kapazität: Je nach Gartengröße sollte der Mähroboter mit einem genügend leistungsstarken Akku und einer ausreichenden Schnittbreite ausgestattet sein.
  • Einstellmöglichkeiten: In einem verwinkelten Garten muss es möglich sein, mehrere Einstiegspunkte zu wählen. Damit fährt der Roboter bei einer neuen Mähperiode oder nach dem Aufladen zu abgelegeneren Rasenstücken, die er sonst durch das Zufallsprinzip vielleicht nie erreicht hätte.
  • Steigungen: Jeder Mähroboter sollte um 30 – 35 % Steigung bewältigen können. Für noch steilere Hänge gibt es spezielle Modelle.
  • Erkennen von Grenzen: Normalerweise identifiziert der Roboter das Begrenzungskabel sehr gut, auch die Hindernissensoren funktionieren im Allgemeinen. Dann gibt es noch teure Varianten, die allein durch Sensoren erkennen, wo die Rasenfläche zu Ende geht.
  • Schnitthöhenverstellung: Etwas bessere Mähroboter verfügen über eine elektrisch einstellbare Schnitthöhenverstellung.
  • Kantenmähfunktion: Nicht jeder preiswerte Mähroboter ist mit dieser Funktion ausgestattet, die sich manuell starten oder für das regelmäßige Mähen aller Rasenkanten programmieren lässt.

Tests von Mährobotern sind ausschlaggebend

Die Stiftungen Warentest und Ökotest schauen sich immer wieder Mähroboter an. Ihr Fazit: Es gibt in Preislagen über 1.000 Euro schon sehr ausgereifte Modelle, die so leise sind, dass sie auch nachts arbeiten können. Auch verfügen sie über scharfe Messer und arbeiten als Mulcher. Es fällt also kein Rasenschnitt an.

Doch es gibt auch Negativbeispiele. Manch ein Mähroboter bewegt sich auf den Garten des Nachbarn zu und rasiert dort die Blumen von den Beeten. In anderen Fällen findet der Mähroboter seine Ladestation nicht, ein Manko kann zudem die Sicherheit sein. Bislang weisen die Hersteller darauf hin, Kinder lieber vom Roboter fernzuhalten.

Schlimmstenfalls fahren diese sogar am Bein eines Menschen hoch. Das passiert aber den Testsiegern nie. Sie sind unter anderem mit Hebesensoren ausgestattet und halten sofort an, wenn sie jemand anhebt. Das Fazit lautet aktuell: Wer so einen Roboter anschafft, sollte auf die besten Geräte aus einschlägigen Tests setzen.